Toller Vollautomat

Nachdem schon meine 2te Saeco endgültig den Geist aufgegeben hat(Steuerplatine hatte Kurzschluss nach Masse - sehr teurer Schaden- nach ca. 7000 Tassen) musste ein neuer KVA her. Übrigens - die Saeco wurde bestens gepflegt (auch KD) und hat nur gefiltertes Wasser geseh en.
Nach langer Recherche habe ich mich für die ESAM 3300 entschieden.
1. Weil die Vorgängermaschine (EAM 3300) hier sehr viel Lob erhalten hat.
2. Weil das Preis-Leistungsverhältnis ausgezeichnet erscheint.
Die Maschine besitzt 2 neue Edelstahl Thermoblöcke - ständiges Entlüften oder warten entfällt - das ist zweifelsfrei sehr wichtig.
Kurzes Fazit:
Die neuen ESAM Modelle haben in der Tat ein leises Mahlwerk.
Die Maschine ist auch sehr schnell Betriebsbereit.
Was auch positiv auffällt: Die Maschine lässt sich sehr einfach und schnell Reinigen - es rieselt z.B. nur sehr wenig Kaffeemehl an der Brüheinheit in das Maschinengehäuse vorbei. Auch in der Wasserauffangschale läuft deutlich weniger "Leck-" Wasser ein, als bei der "alten" Saeco. - Zu gut deutsch - die Maschine verschmutzt nicht so schnell und ist dazu sehr leicht zu reinigen - was will man mehr?
Die rel. einfach gebaute, aber genial kleine und robuste Brühgruppe einmal kurz unter den Wasserhahn gehalten mit dem Lappen über den Siebträger drüber-alles sauber. Schwer vorstellbar, dass hier irgendein Mitbewerber besser ist.
Die Verarbeitung ist gut, die Materialien sind hochwertig - wenn auch aus Kunststoff. Das Gehäuse besteht größtenteils aus ABS - also kein "billig Plastik".
Drei Jahre Garantie bzw. 5000 Tassen zu gewähren sagt eigentlich schon alles...
Espresso und Cappuccino schmecken hervorragend - die stabile Crema gelingt wunderbar und auf Anhieb.
Der feste Milchschaum gelingt auch "Laien" beim ersten mal - kühlschrankkalte Milch verwenden (3,5%) - die Milch darf nicht zu heiß werden - sonst fällt der Schaum wieder zusammen.
Die einzig negativen Punkte:
Die "2 Tassen Taste" ist geschenkt - hier werden für 2 Tassen nicht 2 Pucks (2 x hintereinander Mahlen wie bei Saeco) hergestellt sondern ein Puck auf 2 Tassen gestreckt = dünner Kaffee.
Der Cappuccinatore lässt sich nicht komplett vom Stahlrohr bzw. Automaten entfernen. Also reinigt man nach jedem Milchschäumen den die 2 entnehmbaren Teile des Capuccinatore sofort. Die Milch lässt sich dann aber auch leicht entfernen.
Ich habe es nach über 10 Jahren mit Saeco nicht bereut auf DeLonghi umzusteigen - optisch macht sie auch einen sehr guten Eindruck.
Absolute Kaufempfehlung !!
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